önders wählen am 8. März 2026 – 3 Stimmen für den Sport, das Ehrenamt und die Jugend!

Servus beinand,

ich bin Önder, 27 Jahre alt.

Seit meiner Jugend bin ich ehrenamtlich Schwimmtrainer und inzwischen Vereinsvorstand.

Ich weiß, was es heißt, Zeit, Energie und Herzblut für
andere zu geben. Ehrenamt, Vereine und Jugendarbeit halten unsere Stadt zusammen.

Ich will ein direkter Ansprechpartner sein für alle,
die sich engagieren und Verantwortung übernehmen.

Jemand, der zuhört, versteht und ihre Anliegen in die
Stadtpolitik trägt.

Denn ich weiß, wie schwierig es ist, Gehör zu finden
und Unterstützung zu bekommen, wenn man nicht die richtigen Kontakte hat.

Genau das will ich ändern – deshalb #önderswählen

Wie funktioniert die Stadtratswahl in München?

Bei der Stadtratswahl hast du 80 Stimmen, die du frei vergeben kannst. Du kannst einzelnen Kandidierenden bis zu drei Stimmen geben (das nennt man kumulieren) und deine Stimmen auf verschiedene Personen und Listen verteilen (panaschieren).

Ich kandidiere auf der München-Liste auf Platz 6. Wenn du mich unterstützen möchtest, kannst du mir bis zu drei Stimmen geben, indem du die Zahl 3 in das Kästchen neben meinem Namen schreibst.

Zusätzlich kannst du auch die München-Liste ankreuzen, um weitere Stimmen an die Liste zu vergeben. Die übrigen Stimmen kannst du frei verteilen. Eine bildliche Veranschaulichung findest du in meinem Flyer.

Über mich

Ich bin in München geboren und aufgewachsen. Meine Großeltern und Eltern sind aus der Türkei nach Deutschland gekommen, meine beiden Geschwister und ich sind hier groß geworden. München ist für mich nicht nur Wohnort, sondern Lebensmittelpunkt – mit all seinen Chancen, aber auch mit seinen Herausforderungen.

Nach dem Abitur am Luisengymnasium habe ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation gemacht und anschließend meinen Bachelor in Tourismusmanagement an der Hochschule München abgeschlossen. Heute arbeite ich bei einem gemeinnützigen Sozialunternehmen in der Eingliederungshilfe. Dort erlebe ich täglich, wie wichtig Teilhabe, Verlässlichkeit und funktionierende Strukturen sind und wo es noch hakt.

Geprägt hat mich vor allem mein ehrenamtliches Engagement. Seit meiner Kindheit bin ich im Schwimmverein aktiv. Mit 13 Jahren habe ich begonnen, bei Kinderschwimmkursen zu helfen. Daraus wurden Ausbildung, Verantwortung und Führung – vom Trainer im Leistungssport bis hin zum Vorstandsvorsitzenden des Vereins, in dem ich selbst als Kind angefangen habe. Zusätzlich engagiere ich mich im Vorstand der Münchner Sportjugend.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Aber auch, wie frustrierend es sein kann, wenn Unterstützung fehlt oder Entscheidungen an der Realität vorbeigehen. Ich kenne Erfolge genauso wie Rückschläge. Beides gehört dazu. Entscheidend ist, daraus zu lernen und dranzubleiben.

Themen, für die ich stehe: Sport, Ehrenamt & Vereine sowie Kinder & junge Menschen.
Das sind die Bereiche, mit denen ich tagtäglich zu tun habe: im Verein, im Ehrenamt, im beruflichen Umfeld und im direkten Austausch mit jungen Menschen und Engagierten. Dort entsteht Gemeinschaft, dort wird unsere Stadt zusammengehalten.

Mir ist bewusst, dass es in München viele große und komplexe Herausforderungen gibt. Nicht alles lässt sich sofort lösen. Aber ich bin überzeugt, dass Politik dort ansetzen muss, wo sie konkret wirkt – bei den Menschen, die sich engagieren, Verantwortung übernehmen und das Miteinander gestalten.

Ich will als Stadtrat ansprechbar bleiben, zuhören und Anliegen ernst nehmen und das nicht punktuell, sondern dauerhaft. Veränderungen brauchen Zeit. Aber sie beginnen dort, wo man hinschaut, Verantwortung übernimmt und gemeinsam Lösungen entwickelt.

So verstehe ich Politik. Und so will ich mich für München einsetzen.

Sport – Räume schaffen, Menschen beteiligen, Bewegung ermöglichen

München ist eine sportliche Stadt – im Verein, im Schwimmbad, in der Turnhalle oder draußen in Parks und auf Sportflächen. Gleichzeitig kennen viele Münchnerinnen und Münchner die Probleme: überfüllte Anlagen, zu wenige Zeiten, lange Wege und Sportstätten, die nicht mehr zur wachsenden Stadt passen.

Sportpolitik darf sich deshalb nicht nur an Plänen orientieren, sondern an den Menschen, die diese Angebote täglich nutzen: Vereine genauso wie sportlich Aktive, Familien und Kinder.

Ich setze mich für eine stärkere Beteiligung bei sportpolitischen Entscheidungen ein. Wer Sport treibt, soll mitreden können, wenn es um Nutzung, Ausstattung und die Zukunft unserer Sportanlagen geht.

Mein konkreter Vorschlag: ein Nutzerbeirat Sport.
Ein festes Gremium aus Vertretungen von Sportvereinen und Nutzenden städtischer Sportanlagen, das regelmäßig mit Verwaltung und Politik im Austausch steht. Hier geht es um praxisnahe Fragen: faire Belegungszeiten, realistische Planungen, moderne Ausstattung und darum, dass Entscheidungen nachvollziehbar und alltagstauglich sind.

Sport ist aber mehr als Bewegung. Sport bringt Menschen zusammen. Er schafft Begegnung zwischen Generationen, Kulturen und Lebensrealitäten – unabhängig von Herkunft, Religion, Einkommen oder sozialem Hintergrund. Gerade in einer vielfältigen Stadt wie München ist Sport ein wichtiger Ort für Integration und Zusammenhalt.

Gleichzeitig muss Sport für alle zugänglich sein. Inklusion darf kein Zusatz sein, sondern muss von Anfang an mitgedacht werden. Menschen mit Behinderung, ältere Menschen oder Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf sollen selbstverständlich teilhaben können. Dafür braucht es passende Angebote, barrierearme bzw. barrierefreie Sportstätten und gezielte Unterstützung für Vereine, die diese Verantwortung übernehmen.

So entsteht Sportpolitik, die wirkt: nah an der Realität, offen für alle und mit einem klaren Blick auf Teilhabe und Zusammenhalt.
Mein Ziel ist ein München, das Bewegung fördert und Sport als verbindende Kraft für die ganze Stadt versteht.

Ehrenamt & Vereine – Engagement verdient Respekt und Unterstützung

Ohne Ehrenamt würde München nicht funktionieren. Kulturinitiativen, Nachbarschaftshilfen, soziale Projekte, die Freiwillige Feuerwehr oder Vereine – überall engagieren sich Menschen, indem sie Zeit, Energie und Herzblut für andere investieren. Sie halten diese Stadt lebendig und sorgen für Zusammenhalt.

Doch Engagement darf nicht selbstverständlich sein. Wer Verantwortung übernimmt, braucht Anerkennung, Verlässlichkeit und politische Unterstützung – besonders in einer Stadt wie München, die wächst, teurer wird und immer höhere Anforderungen stellt.

Ich will, dass Ehrenamt in München spürbar und dauerhaft gestärkt wird.

Ein wichtiger Schritt dafür ist die Einführung einer Münchner Ehrenamtskarte mit echtem Mehrwert.
Sie soll konkrete Vorteile bieten, wie zum Beispiel Vergünstigungen in Sport und Kultur (etwa ermäßigter Eintritt in SWM-Bäder, Theater oder Museen). Die Karte soll eine klare Laufzeit haben und unkompliziert über Vereine oder Initiativen beantragt werden können. Ehrenamt soll sichtbar anerkannt werden – nicht nur mit Worten, sondern im Alltag.

Damit Ehrenamt in der Stadtpolitik dauerhaft Gehör findet, braucht es außerdem eine Ehrenamtsbeauftragte / einen Ehrenamtsbeauftragten im Stadtrat. Eine feste Ansprechperson, die Engagierte ernst nimmt, ihre Perspektiven auf Augenhöhe einbindet und dafür sorgt, dass Ehrenamt nicht nur im Wahlkampf thematisiert wird. Engagement muss mitgedacht, einbezogen und respektiert werden.

Auch finanzielle Anerkennung spielt eine Rolle. Die Übungsleiterpauschale ist ein Bundesthema, aber sie betrifft das Ehrenamt vor Ort ganz unmittelbar. Sie wurde zuletzt von 3.000 auf 3.300 Euro angehoben.
Ich will mich dafür einsetzen, dass von München ein klares politisches Signal ausgeht: Ehrenamt braucht eine realistische und zeitgemäße Anerkennung. Auch die Ehrenamtspauschale muss weiterentwickelt werden.

Mein Ziel ist ein München, in dem Engagement nicht ausbrennt, sondern Zukunft hat. Eine Stadt, die die Menschen stärkt, die jeden Tag Verantwortung übernehmen.

Kinder & Jugend – Zukunft braucht Raum, Zeit und echte Chancen

Kinder und Jugendliche sind ein fester Teil unserer Stadt. Viele junge Menschen und Familien erleben in München ähnliche Herausforderungen: steigende Kosten, hoher Druck im Alltag und zu wenig verlässliche Räume zum Lernen, Aufwachsen und Ankommen.

Eine kinder- und jugendfreundliche Stadt entsteht nicht von selbst. Sie braucht klare Prioritäten und den Blick auf die Lebensrealität junger Menschen.

Ein zentrales Zukunftsthema ist der Ganztag. Ganztagsangebote sind sinnvoll und notwendig, sie dürfen aber nicht dazu führen, dass andere wichtige Bildungs- und Erfahrungsräume verloren gehen. Bildung findet nicht nur im Klassenzimmer statt. Auch Sportvereine, Jugendtreffs und andere Einrichtungen sind Bildungsorte.
An diesen Orten erleben junge Menschen Gemeinschaft, lernen Verantwortung zu übernehmen und haben die Möglichkeit sich frei entfalten zu können.

Deshalb setze ich mich dafür ein, dass der Ganztag flexibel gestaltet wird und besser mit Vereinen und zivilgesellschaftlichen Trägern zusammenarbeitet. Kinder müssen die Möglichkeit haben, Schule und Ganztag zu verlassen, um an Vereinsangeboten teilzunehmen. Der Sozialraum Sportverein darf durch den Ganztag nicht verdrängt, sondern muss bewusst erhalten und gestärkt werden. Dafür braucht es klare Kooperationen, feste Ansprechstellen und gesicherte Sportflächen, auch am Nachmittag und Abend.

Ich engagiere mich weiterhin im Vorstand der Münchner Sportjugend und erlebe dort täglich, wie wichtig diese außerschulischen Räume sind. Sportvereine sind Orte der Persönlichkeitsentwicklung, der Mitbestimmung und des sozialen Lernens. Sie sind kein Zusatzangebot, sondern ein zentraler Teil einer guten Jugendpolitik.

Zur jungen Generation gehören auch Studierende. Viele von ihnen kämpfen in München mit extrem hohen Mieten und steigenden Lebenshaltungskosten. Wer hier studiert, soll sich Mobilität und Teilhabe leisten können. Deshalb setze ich mich für konkrete Entlastungen ein, wie etwa durch einen München-Zuschuss zum Deutschlandticket.

Auch die Kita-Situation bleibt ein wichtiger Baustein. Verlässliche Betreuung ist die Grundlage für Familien und Chancengleichheit. Dafür braucht es ausreichend Plätze, gute Arbeitsbedingungen für Fachkräfte und Planungssicherheit für Eltern. Betreuung darf kein Glücksfall sein.

Gerade weil jungen Menschen in den letzten Jahren durch Corona, politische Unsicherheiten und Zukunftsdruck viel zugemutet wurde, ist es umso wichtiger, jetzt konsequent in sie zu investieren.

Als Stadtrat will ich Kinder-, Jugend- und Studierendenthemen klar priorisieren. Mir ist es wichtig, den direkten Kontakt zu jungen Menschen regelmäßig zu suchen, ihnen zuzuhören, sie ernst zu nehmen und einzubeziehen.

Mein Ziel ist ein München, das Kindern Sicherheit gibt, Familien unterstützt und jungen Menschen neue Perspektiven eröffnet.

Politik beginnt für mich nicht mit großen Versprechen, sondern mit dem Alltag der Menschen. Dort, wo Dinge funktionieren und dort, wo sie es nicht tun. Genau dort will ich ansetzen.

Über die München-Liste

Die München-Liste ist eine unabhängige kommunale Wählergemeinschaft. Sie wurde 2019 gegründet und ist seit der Kommunalwahl 2020 im Münchner Stadtrat vertreten. Mit Dirk Höpner stellt die München-Liste aktuell ein Mitglied im Stadtrat.

Die München-Liste steht für sachliche, transparente und bürgernahe Kommunalpolitik. Im Mittelpunkt stehen konkrete Lösungen für München – jenseits von Parteipolitik, Ideologien oder parteiinternen Zwängen. Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein und sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Stadt und ihrer Bewohner orientieren.

Die München-Liste versteht sich als offene Plattform für Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, die eines verbindet: der Anspruch, Politik verständlich zu machen und München verantwortungsvoll weiterzuentwickeln – unabhängig, pragmatisch und demokratisch.